Fehler bei Olivenölen
Olivenöle werden neben einer analytischen auch einer sensorischen Prüfung unterzogen.
Dabei bestimemn Geruch und Geschmack die Qualit�t eines Oliven�ls und damit die Einstufung in eine der G�teklassen.
Jeweils acht bis zehn ausgebildete Verkoster prüfen und beurteilen dabei Fruchtigkeit, Bitterkeit und Sch�rfe sowie die Harmonie des Olivenöles.
Nur wenn beide Ergebnisse den Anforderungen entsprechen, gibt es das entsprechende Qualitätssiegel.
Bei der sensorischen Prüfung (Verkostung) wird nach folgenden Fehlern unterschieden:
- Stichig: Die Oliven sind bei der Ernte besch�digt worden oder haben auf dem Weg zur Presse keine Luft bekommen. Die Verg�rung hat eingesetzt.
- Muffig: Wurden die Oliven zu feucht geerntet oder gelagert, riecht das �l nach feuchtem, schimmeligem Keller.
- Schlammig/Sediment: Der Eindruck entsteht durch mangelnde Hygiene bei der Verarbeitung, zum Beispiel beim Dekantieren des ungefilterten �ls.
- Weinig: ein s�uerlicher Geruch, h�ufig durch unsaubere Verarbeitung in der �lm�hle.
- Ranzig: Wenn das �l tranig riecht, ist es entweder zu alt oder wurde zu hell und zu warm gelagert. Die Verwendung �berreifer Oliven, die vor dem Pressen zu lange am Boden gelegen haben, kann Ranzigkeit oder Muffigkeit verursachen.
Oliven�le mit so gravierenden Fehlern in der Sensorik, dass sie nicht zum direkten Verzehr zugelassen sind, hei�en Lampant�le.
Übrigens: Wir haben unser Olivenöl Aceite Periana im Januar 2013 vom deutschen Olivenölpanel* testen lassen: Das Qualitätssiegel Nativ Extra (Virgen Extra bzw. vergine extra) wurde vergeben.
* Deutsches Olivenölpanel: Akkreditiert beim IOC (International Olivenoil Council, Madrid)
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